Aus dem niederländischen Alkmaar zum Hamburger Sportverein gewechselt und klar als Erfolg verbucht! Und sogleich Führungsspieler im HSV Trikot, der den jüngeren Profis entsprechende Anweisungen und Tipps gibt.
Das ist das Image von Joris Methijsen. Hart im nehmen war Joris Mathijsen schon immer. Neun Stationen hat er in seiner Profilaufbahn durchlebt. Er trägt natürlich auch das Holland Trikot. Der Job, das weiß Joris Mathijsen, ist sehr hart. Deshalb legt er sehr großen Wert auf das Zusammenspiel mit Torwart und den beiden Innenverteidigern.
Allerdings musste er sich gegen viele Mitkämpfer im HSV Trikot, zum Beispiel mit Komapanie, mit Klingbeil, mit Abel, zuletzt auch mit Boateng, durchsetzen. Dies geschah mit Erfolg. Nicht zu verschweigen ist seine Schwäche im Aufbauspiel nach vorne. Hier bemerkt man die Konzentration von Joris Mathijsen zur Abwehr von Angriffen auf das eigene Tor. Joris Mathijsen operiert konsequent vor dem Straufraum, dirigiert die Abwehr und gibt dem Torwart die Sicherheit. Das Abwehrspiel wird äußerst straff und diszipliniert durchgezogen. Joris Mathijsen spielt den Organisator, spielt unauffällig, allerdings gradlinig und sauber. Durch Fouls fällt er kaum auf. Trotz all dieser Qualitäten ist Joris Mathijsen ein richtiger Fußballer, ein richtiger Arbeiter, der seinen Job knallhart durchzieht.
Gewohnt ist man diese Arbeitseinstellung von etlichen Niederländern. Leidvolle Erfahrungen haben die deutschen Fußballer, angefangen von Netzer, Overath und Beckenbauer, bis hin zu den Trainern Schön, Vogts, Klinsmann und Löw, schon oft schmerzlich erfahren müssen. Privat ist er ein richtiger, netter und sympathischer Holländer und lange verheiratet mit Ehefrau Christel.






