Josip Simunic wurde als Sohn eines kroatischen Auswanderers am 18. Februar 1978 in Canberra, Australien, geboren, und erhielt auf Wunsch des Vaters die kroatische Staatsbürgerschaft.
Bald wurde dem Vater klar, dass sein Sohn Fußballer wird und sein kroatisches Heimatland vertreten solle.
Nach 2 Gastspielen in der Jugend des A.I.S. Canberra und der Melbourne Knights, wollte Josip Simunic sein Glück im Ausland probieren und wechselte 1997 zum Hamburger SV, wo er insgesamt 8 Spiele absolvierte.
In diesen 8 Spielen wurde Hertha BSC Berlin auf ihn aufmerksam und verpflichtete den Kroaten für vorerst 2 Jahre. Das Trikot der Hertha passte Josip Simunic so gut, dass er im Endeffekt 9 Jahre bis 2009 in seiner, wie er sagt, 2. Heimat Berlin verweilte. Doch da das Leben ab und zu auch traurige Seiten hat, musste Josip Simunic 2009 seine große Liebe Hertha verlassen und streift von nun an das Trikot der TSG 1899 Hoffenheim über, wo er sich nun als robuster und Zweikampfstarker Innenverteidiger einen Stammplatz sichern und auf seine alten Tage hin noch für Furore sorgen will.
Josip Simunic bestritt im Trikot von Kroatien 70 Länderspiele, wie es sich sein Vater wünschte, das erste davon am 10. November 2001 mit Rückennummer 3. Die kurioseste Szene lieferte Simunic bei der WM Endrunde 2006 im Vorrundenspiel ausgerechnet gegen sein Geburtsland Australien ab. Er erhielt vom Schiedsrichter als erster Spieler in einem Spiel 3 gelbe Karten, ohne vom Platz gestellt zu werden.
Folgen hatten diese allerdings nur für den Schiedsrichter und Simunic führte seine erfolgreiche Karriere ohne weitere Zwischenfälle fort.






