Der Weg bis in die Fussball Bundesliga begann für die TSG 1899 Hoffenheim am 1. Juli 1899. Damals wurde der Turnverein Hoffenheim, so die ursprüngliche Namensgebung, im Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim gegründet.
Erst nach dem Ende des zweiten Weltkriegs 1945 fusionierte der Turnverein Hoffenheim mit dem Fußballverein des Ortes und benannten sich in den Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) 1899 Hoffenheim um.
Über Jahrzehnte fand der Spielbetrieb der Fußballabteilung der TSG in den unteren Spielklassen statt, bis sich 1989 der SAP Mitbegründer Dietmar Hopp dazu entschied, seinen Heimatverein finanziell zu unterstützen.
Von diesem Zeitpunkt an legten die Spieler in den blauen Trikots den Weg von der Kreisliga A bis zum Aufstieg in die Regionalliga innerhalb von 12 Jahren zurück. Zunächst schien die Entwicklung der TSG 1899 Hoffenheim über mehrere Jahre zu stagnieren, doch den Verantwortlichen gelang ein Coup, der bundesweit mit großer Verwunderung aufgenommen wurde. Zur Saison 2006/2007 wurde Ralf Rangnick als neuer Cheftrainer präsentiert und es begann der direkte Durchmarsch in die deutsche Eliteliga. Innerhalb von drei Spielzeiten gelang es aus der dritten Liga in die erste Fußball Bundesliga aufzusteigen.
Es gelang sogar in der ersten Saison direkt die Herbstmeisterschaft. Die Beliebtheit des Teams führte sogar zu einem Engpass bei den Trikots in den Fanshops. Doch die Manschaft musste in der Rückrunde den aufreibenden Spielen und den besser eingestellten Gegnern Tribut zollen und beendete die Saison auf dem siebten Tabellenplatz.
Dies änderte jedoch nichts an den Sympathien, die dieses junge Team sich durch ihre begeisternde Art Fußball zu spielen erworben hatte.






